Im Feenwald

Wenn du die zwei Brücken überquerst, dort, wo der Bach gurgelnd von den Bergen fliesst. Steine schleifend, glättend. Sein Wasser ein helles Aquamarin. Dann kommst du in einen Wald, den ich den Feenwald nenne. Bei Sonnenschein erwachen die Ameisen, die dich zu ihm führen. An den wilden Heidelbeeren vorbei, über knorrige Wurzeln, immer den sanften Blätterrufen nach.


Über den weichen Moosboden, alte Baumstämme passierend läufst du auf ihn zu. Du legst eine Hand auf die rauhe Rinde und das Tor zum Feenwald öffnet sich. Eine Welt tut sich auf, von der du als Kind viel gelesen und geträumt hast. Und nun bist du da.


Endlich.


Kannst du die Tannenspitzen riechen? Hörst du das leise Fliessen des kleinen Baches? Spürst du den Zauber, der in ihm liegt?


Du setzt dich hin, lehnst dich an eine Fichte, die Sonne wärmt dein Gesicht und du atmest diese ganze Welt ein, mit jeder Faser deines Seins.








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